Schnittstellenbeschreibung

Aus Vodafone-Kabel-Helpdesk

Damit ein Gerät im Netz von Vodafone Kabel Deutschland bzw. Vodafone BW/Hessen/NRW (ehem. Unitymedia) genutzt werden kann, muss es der Schnittstellenbeschreibung entsprechen. Im folgenden sind die wichtigsten Teile der offiziellen Schnittstellenbeschreibung von Vodafone Kabel Deutschland (Stand: 13.12.2018) bzw. Vodafone BW/Hessen/NRW (ehem. Unitymedia) (Stand: 02.05.2018) zusammengefasst. Grundsätzlich hat jedoch immer die letzte von Vodafone bzw. von Vodafone BW/Hessen/NRW (ehem. Unitymedia) zur Verfügung gestellte Version Gültigkeit.

Grundsätzliche Anforderungen

Das Endgerät muss sowohl IPv4 als auch IPv6 unterstützen. Außerdem muss DS-Lite unterstützt werden. Ferner muss IPv6 und IPv4 auch auf dem Management-Interface des Endgerätes unterstützt werden.

Bei Vodafone Kabel Deutschland darf zusätzlich kein Tab-Zeichen im Hostnamen des Gerätes vorkommen, das betrifft insbesondere das TC4400 mit älterer Firmware, siehe Einsetzbare freie Endgeräte.

Das Endgerät muss ebenfalls ein gültiges, zur MAC Adresse des Gerätes passendes Zertifikat haben welches von der EuroDOCSIS Root CA signiert wurde. Dies ist üblicherweise der Fall wenn ein Gerät als EuroDOCSIS 3.0 Endgerät beschrieben ist, jedoch kann es bei einzelnen ehemaligen Provider-Geräten nicht mehr gültig sein.

Anforderungen an die Kanäle

Ein Endgerät muss bei Vodafone Kabel Deutschland mindestens 16 Downstream Kanäle in EuroDOCSIS 3.0 unterstützen, bei Vodafone BW/Hessen/NRW (ehem. Unitymedia) werden hier 24 Downstreamkanale verlangt. Im Upstream werden bei Vodafone Kabel Deutschland mindestens vier Kanäle vorausgesetzt, bei Vodafone BW/Hessen/NRW (ehem. Unitymedia) sind es hier acht.
Zusätzlich muss bei Nutzung des Gigabit-Tarifs das Endgerät bei beiden Providern jeweils zwei OFDM-Blöcke im Download und im Upload unterstützen.

Dies ist im übrigen auch sinnvoll, da nur mit ausreichend Kanälen eine ausreichende Bandbreite am Endgerät ankommen kann.

Welche Geräte werden unterstützt?

Hierfür gibt es die Seite Einsetzbare freie Endgeräte.